Mevis-Preis 2015 geht an die Gemeinschaft der Dynamischen Rentner


Seit vielen Jahren verleiht die CDU Pulheim den Bürgermeister Willi-Mevis-Preis an Bürgerinnen und Bürger oder an Gruppen, die sich im Sinne von Willi Mevis um ihre Mitmenschen kümmern und sich um das Zusammenleben in unserer Stadt verdient gemacht haben. Der Preis ist mit einer Urkunde und einer Geldgabe von 1.000 Euro ausgestattet.

Im Rahmen der Jubilarfeier der CDU Pulheim am 27.6.2015 konnte Bürgermeister Frank Keppeler den Preis in diesem Jahr an die Gemeinschaft der Dynamischen Rentner in der Pfarre St. Kosmas und Damian verleihen.

Die Dynamischen Rentner gibt es seit über 25 Jahren. Sie sind ein freiwilliger Zusammenschluss von gut 100 Männern ab 60 Jahren, die gemeinsam wandern, Rad fahren, Skatspielen oder Gymnastik machen. Neu ist die Aufnahme von Kursen in Erster Hilfe. Reisen und Feiern sind ebenfalls fester Bestandsteil des Jahresprogramms, an dem sich auch regelmäßig Frauen beteiligen. Mitbegründer der Truppe ist Thomas Schmidgen. Die Dynamischen Rentner sind parteiunabhängig und überkonfessionell, trotz der Bindung an die Pfarre St. Kosmas und Damian. So war Pfarrer Hubert Ludwikowski aktiv dabei und auch sein Nachfolger Thomas Kuhl ist der Gemeinschaft verbunden. Geleitet werden die Dynamischen Rentner heute von Gerd Kolbe und Otto Dahlenburg, die die Urkunde zum Willi-Mevis-Preis gemeinsam mit Thomas Schmidgen und Bernd Kübler von Bürgermeister Frank Keppeler in Empfang nahmen.

Warum verleiht die CDU Pulheim diesen Preis?

Diese Frage ist leicht zu beantworten. Willi Mevis (1922-1990) war ein Mann, der zusammen mit seinen politischen Freunden die Stadt Pulheim maßgeblich geprägt hat. „An vielen Stellen in der Stadt sieht man sein Wirken, und manches ist nur zustande gekommen, weil er stur wie ein Panzer seinen Dickkopf durchgesetzt hat“, so Werner Theisen. „Immer nur zum Wohl der Stadt und ihrer Bürger und Einwohner. Einmal als richtig erkannte Maßnahmen und Vorhaben wurden auch gegen Widerstand durchgesetzt. Heute können wir sagen, z. B. in Bezug auf die Entwicklung des Ortskernes von Pulheim: Gott sei Dank.“

Aber die steinernen Zeugen seiner Tätigkeit in dieser Stadt sind nicht die wichtigsten, nicht die auf die es uns ankommt. Wichtiger als Stadtkern, Dorfplätze, Rathaus, Köstersaal und Kreissparkasse sind die Spuren, die er als Mensch bei Menschen hinterlassen hat. Seine zupackende, helfende Art. Seine Zuverlässigkeit, seine Freundlichkeit und seine Motivationskraft. Während der ganzen Zeit seiner Tätigkeit verstand er es, Menschen anzuregen, sich wie er selbst zu engagieren, sich für andere einzusetzen, freiwillig Leistungen für die Gemeinschaft zu erbringen.

Mit der Vergabe des Willi-Mevis-Preises will die CDU dazu beitragen, dass sein Name lange Zeit unvergessen bleibt und dass immer wieder an sein langjähriges Wirken in dieser Stadt und für die Menschen in dieser Stadt erinnert wird.