Europaabgeordneter Axel Voss in Pulheim


Auf Einladung des CDU-Stadtverbandes Pulheim besuchte Axel Voss, Europa-abgeordneter für die Region Mittelrhein, am 30. Oktober die Stadt Pulheim zu seinem diesjährigen Abgeordnetentag. Begrüßt wurde Axel Voss im Rathaus von Bürgermeister Frank Keppeler sowie dem CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzenden Werner Theisen. Beide freuten sich über den europäischen Besuch und stimmten ihn auf einen abwechslungsreichen Tag in Pulheim ein, den der stellvertretende CDU-Stadtverbands-vorsitzende Sebastian Nellesen organisiert hatte. Nach dem Gespräch im Rathaus besuchte Axel Voss das Pulheimer Walzwerk.

In Begleitung von Ed Werner wurde dort zunächst das Unternehmen Köhler Sicherheitstechnik besucht, das sich insbesondere mit Brandmeldeanlagen beschäftigt. Im Gespräch mit der Geschäftsleitung wurde deutlich, dass eine gute Infrastruktur essentiell für das Geschäft ist, um die Kunden im Notfall schnellstmöglich erreichen zu können.

Im Anschluss erfolgte ein Besuch der Kanzlei LOGIN-Partners mit Diskussion zum Thema Datenschutz. Ein Arbeitsschwerpunkt von Axel Voss liegt im europäischen Datenschutzrecht. Er war für die Fraktion der Europäischen Volkspartei Berichter­statter zur Fluggastdaten-speicherung und für die Überarbeitung der EU-Datenschutzverordnung.

Die Gruppe um Voss reiste weiter nach Orr, wo sie vom Eigentümer des Ritterguts in Empfang genommen wurde. Wolf-Rüdiger Schmidt-Holzmann präsentierte die vielfältigen Neuerungen, die seit dem letzten Besuch des Abgeordneten 2012 entstanden sind. Axel Voss zeigte sich beeindruckt von den Veränderungen am Gebäude und vom Engagement Schmidt-Holzmanns.

Gegen Mittag folgte ein Termin in Brauweiler bei der Firma IBA Automation Hennies. Geschäftsführer Jürgen Hennies erläuterte das Tätigkeitsfeld seines Unternehmens und präsentierte seine Produktionsräume. Das Kerngeschäft des Unternehmens liegt im Bereich von Kleinmotoren, die auch in Brauweiler zusammengebaut und europaweit vertrieben werden. Im Rahmen des Gesprächs wurde auf die erheblichen Handelsvorteile durch die Europäische Union eingegangen, wodurch der Geschäftsverkehr auf dem Binnenmarkt erheblich erleichtert wurde.

Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch der Firma Kann im Pulheimer Gewerbegebiet. Die Firma ist mit 20 Standorten und mehreren hundert Mitarbeitern deutschlandweit tätig. Im Pulheimer Werk werden in zwei voneinander getrennten Anlagen jeden Produktionstag ca. 100 Lkw-Ladungen Grundmaterial verarbeitet. Neben den vor Ort produzierten Steinen hält das Werk sämtliche Kann-Produkte für den Vertrieb in Nordrhein-Westfalen vor. Bei einem Gespräch mit der Werksleitung und dem Vertriebsleiter für die Region wurde u.a. das Problem der standortnahen Rohstoffversorgung diskutiert. Auch bei Kann wurde darauf hingewiesen, wie wichtig eine gute Infrastruktur sei. Die Sperrung der Leverkusener Rheinbrücke für den Lkw-Verkehr habe sich bereits negativ auswirkt.