Tauber: „Was Schulz verspricht, lässt nichts Gutes hoffen“


„Mutmacher braucht es in diesen Zeiten, nicht Schlechtredner“, mit diesen Worten lobte CDU-Generalsekretär Peter Tauber die erste Rede des gewählten Bundespräsidenten in der Bundesversammlung am Sonntag. Im Gegensatz zu anderen habe Frank-Walter Steinmeier ein positives Bild unseres Landes gezeichnet. Im Namen der CDU wünschte Tauber dem zukünftigen Bundespräsidenten gutes Gelingen, viel Erfolg und Gottes Segen für seine Amtsausübung.

Wahlkampf: hart in der Sache, fair in der Auseinandersetzung.

Mit Blick auf den anstehenden Bundestagswahlkampf forderte Tauber den Kandidaten Schulz auf, „Farbe zu bekennen“.

„Das, was er verspricht, lässt nichts Gutes hoffen“, stellte Tauber fest. Der CDU-Generalsekretär kündigte an, dass der Wahlkampf von der CDU hart in der Sache und fair in der Auseinandersetzung geführt werde. Es sei noch keine „Majestätsbeleidigung“ ergänzte er, wenn der SPD-Kandidat an seinen Handlungen und Aussagen gemessen werde. Man könne den Eindruck gewinnen, die SPD wolle den vor kurzem abgeschafften Straftatbestand der Majestätsbeleidung wieder einführen, sagte er ironisch. Wer kritische Fragen stelle, betreibe noch keine Schmutzkampagne, sagte Tauber.

Wofür steht Kandidat Schulz? 

Schulz sei der Mann, der die Türkei in die Europäische Union holen wolle, für die Vergemeinschaftung von Schulden stehe, eine gemeinsame europäische Sozialversicherung einführen wolle und zusammen mit Grünen und Linkspartei die Steuern erhöhen möchte . Die CDU wolle dies alles nicht, bekannte Tauber. Zudem schildere Kandidat Schulz unser Land in den düstersten Farben, obwohl unser Land unter der CDU-Führung in der großen Koalition gut dastehe. Die Arbeitslosigkeit sei unter der CDU seit 2005 halbiert worden, Renten und Reallöhne steigen, das Wachstum sei stabil und der Staat mache keine neuen Schulden. „Wir haben eine starke Kanzlerin, die die Interessen Deutschlands in Europa und der Welt bestens vertritt“, äußerte sich Tauber zuversichtlich.