"Gewerbegebiete für morgen – Rahmenbedingungen heute gestalten“.


Die CDU Pulheim hatte Bürger und Gewerbetreibende eingeladen um das Thema der Standortentwicklung in Pulheim und der Region mit Beteiligten zu diskutieren. Zahlreiche Interessenten waren der Einladung gefolgt.

Zum Einstieg führte der Fraktionsvorsitzende Werner Theisen aus, dass die Region in den nächsten 20 Jahren voraussichtlich um schätzungsweise 250 000 neue Einwohner wachsen wird. Dieser von IT (Information und Technik) NRW prognostizierte Bevölkerungszuwachs stellt die Stadt und die Region vor Herausforderungen: Bezahlbarer Wohnraum muss geschaffen werden, aber auch Gewerbeflächen, um Arbeitsmöglichkeiten und Ausbildungsplätze vor Ort zu bieten.

Als Fachleute standen Thorsten Zimmermann von der IHK Rhein-Erft, Benjamin Decker, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, Helmut Schmitz, Geschäftsführer der Firma Husch-Transporte, und Pulheims Baudezernent Martin Höschen bereit, um zum Thema zu referieren und mit den Gästen die anstehenden Fragen zu diskutieren.

Höschen erinnerte daran, dass die Politik Anfang des Jahres einstimmig potenzielle Gewerbeflächen festgelegt und 32 Hektar bei der Bezirksregierung angemeldet habe. „Erste Gespräche mit der Bezirksregierung über den neuen Regionalplan sollen Mitte des Jahres geführt werden.“

Doch schon jetzt gebe es konkrete Pläne für weitere Ansiedlungen, so Höschen: Das Möbelhaus Segmüller solle schon bald neue Nachbarn bekommen, die Fläche im Gewerbegebiet Zum Schwefelberg solle bereits in den nächsten zwei Jahren erschlossen und vermarktet werden. Das Interesse an den Gewerbegebieten im Pulheimer Raum ist laut Höschen enorm: „Mehr als 150 Betriebe haben sich jetzt schon angemeldet.

Fazit der Veranstaltung war: „Wenn in den nächsten 20 Jahren mindestens 250.000 Menschen mehr in unserer attraktiven Region leben und arbeiten wollen, haben alle Politiker und Verwaltungen in der gesamten Region noch eine Menge Aufgaben zu bewältigen. Die CDU Pulheim wird die zukünftige Entwicklung weiter mit allen Beteiligten besprechen und dafür nach dieser Auftaktveranstaltung weitere Fachgespräche organisieren.