Reul erläutert Neustart für Innere Sicherheit


eUnter dem Titel „Neustart Innere Sicherheit – wie wir NRW wieder angstfrei machen wollen“ erläuterte der neue Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul, am 18. Oktober im Pulheimer Kultur- und Medienzentrum zahlreichen Bürgerinnen Bürgern die Pläne und Vorhaben der neuen Regierung in Düsseldorf. Bei seinem Vortrag in Pulheim merkte man dem ehemaligen Europabgeordneten Reul seine Freude am neuen Amt an und den unbedingten Willen, die im Wahlkampf versprochenen Verbesserungen im Bereich der inneren Sicherheit in NRW Schritt für Schritt umzusetzen. 

Zahlreiche prominente Zuhörer konnte die CDU Pulheim begrüßen: Landrat Michael Kreuzberg, CDU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Gregor Golland, Landtagsabgeordnete Romina Plonsker, Bürgermeisterin Susanne Stupp aus Frechen und Bürgermeister Frank Keppeler waren interessierte Zuhörer.

Reul 201710Als erste Maßnahme, so berichtete der Innenminister, wurden im September zum Ausbildungsbeginn zusätzlich dreihundert Polizeianwärter mehr eingestellt als noch von der alten Regierung geplant. Das soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden, damit die Polizeistärke einen Stand erreicht, der für die Sicherstellung der inneren Sicherheit in NRW ausreichend ist. Als weiteren Schritt plant der Innenminister, Jahr für Jahr 500 Personen einzustellen für Arbeiten im Sicherheitsbereich, die nicht unbedingt von Polizisten ausgeführt werden müssen. Auf diesem Weg sollen Polizisten frei werden für die Bereiche Schutz- und Kriminalpolizei, um den Schutz der Bevölkerung vor Kriminalität zu verbessern und die Strafverfolgung zu intensivieren. 

Zu den geplanten Maßnahmen gehört auch, die Zusammenarbeit von Polizei und Justiz zu verbessern. Außerdem, so schlägt der Innenminister vor, muss es Regelungen des Gesetzgebers geben, jetzt noch bestehende Hürden und Hindernisse, die die Polizeiarbeit erschweren, unter Berücksichtigung von Daten- und Personenschutz zu verbessern. 

Im Anschluss an den Vortrag wurde von den Besuchern noch die Gelegenheit genutzt, mit dem Minister über die Arbeit für die innere Sicherheit in NRW zu diskutieren.