RegioGrün-Projekte in Pulheim

RegioGrün, ein Konzept im Rahmen der Regionale 2010 zur Sicherung von Freiflächen, erstreckt sich vom Kölner Grüngürtel linksrheinisch in die Erftaue und die bewaldete Ville, rechtsrheinisch ins Bergische Land. Finanziert wird das Ganze vorwiegend aus Städtebaufördermitteln. Hier wollen wir uns nacheinander den Projekten widmen, die Pulheim betreffen.

Zusammengefasst werden die Maßnahmen des sog. 'Korridors Nord' unter dem Oberbegriff AM ALTEN RHEIN, ausgehend von den ehemaligen Flussschleifen und -terrassen, die der Rhein geschaffen hat. Ziel ist es, die vielfältige Kulturlandschaft zwischen Köln und Pulheim landschaftlich aufzuwerten und besser erlebbar zu machen.

So soll die Seenlandschaft Stöckheimer Hof mit Waldflächen rekultiviert werden. Die Agrarlandschaft um Pulheim bleibt v.a der Landwirtschaft vorbehalten, wird aber durch Gehölzinseln und Baumreihen angereichert.

In Ergänzung zu den Waldflächen des Stommeler Busches im Norden des Korridors wird ein Mosaik aus Acker- und Grünflächen, Waldinseln, Baumreihen und Gehölzinseln entstehen, die mit den Golfplätzen Velderhof und Lärchenhof eine Parklandschaft bilden.

Zu den einzelnen Projekten:

Der Nordpark Pulheim

Am nördlichen Rand von Pulheim ist eine weitere Parkanlage geplant: Der Nordpark Pulheim wird in verschiedenen Bauabschnitten realisiert. Hierbei werden die Ideen aus einem Planungswettbewerb umgesetzt. Der Bereich 'Nordpark' umrahmt den Siedlungsbereich von Pulheim im Norden vom Bahnhof bis zum Pulheimer See. Das Konzept sieht ein Gerüst aus Feldern und Wegen vor, das sich an der vorhandenen Landschaft orientiert. Die Umsetzung ist langfristig auf die nächsten 20-30 Jahre angelegt.

Picknick im Nordpark

Am Freitag, 17. September, ab 14.00 Uhr, organisiert die Stadt Pulheim einen Spaziergang durch das Gebiet des künftigen Nordparks Pulheim mit anschließendem Picknick im Grünen, zu dem Jung und Alt herzlich eingeladen sind. Das Picknick wird auf Selbstversorgerbasis organisiert. Getränke und Sitzgelegenheiten werden von der Stadt Pulheim gestellt. Unterschiedliche Mitmachaktionen runden das Programm ab.
Treffpunkt ist der Unterste Weg am Ende der Straße (Ortsrand von Pulheim). Von dort geht es um 14.00 Uhr los. Ziel ist der Junkerhauer Hof, Hackenbroicher Straße in Pulheim. Der Spaziergang führt überwiegend über Wiesen und unbefestigte Feldwege.

Bei Regen findet das Picknick unter einer Überdachung statt. Weitere Informationen erteilen im Rathaus, Koordinierungsstelle Umweltschutz, Dr. Ellen Cassens-Sasse, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. oder Kai Egert, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Anmeldungen werden nach den Sommerferien erbeten. Mit dieser Aktion im Präsentationsjahr der Regionale 2010 will die Stadt einen Ausblick auf die geplante Erholungslandschaft bieten.

 

Der Pulheimer Bach als Wasserachse

Der Pulheimer Bach entspringt am Osthang der Ville und durchfließt das Stadtgebiet von Pulheim. Der erste Bauabschnitt seiner Renaturierung wurde 2009 abgeschlossen. Der Bach versickert im Naturschutzgebiet der Großen und Kleinen Laache. Der Bereich um Haus Orr mit seinem verwilderten Landschaftsgarten soll hier mit eingebunden werden. Der Pulheimer Bach wird als Wassererlebnis- und Lehrpfad gestaltet. Informationen hierzu finden Sie im Internet unter www.erlebnispfad-pulheimer-bach.de

Der Kölner Randkanal

Der Zweckverband Kölner Randkanal, ein Zusammenschluss von Rhein-Erft-Keis, den Stadtentwässerungsbetrieben Köln und der RWE Power AG, beteiligt sich mit einem eigenen Projekt:
Das technische Bauwerk Kölner Randkanal mit seinen begleitenden Schnitthecken. Der Kanal nimmt Sümpfungswasser aus dem Braunkohletagebau und Hochwasser aus den Bächen, die dem Rhein zufließen, auf. Gleichzeitig ist der Randkanal Vorfluter für Teile der Städte Dormagen, Frechen, Pulheim und Köln. Er wird mit unterschiedlichen Randbepflanzungen umsäumt und in die Landschaft des Nordkorridors eingebunden. Außerdem ist vorgeschlagen, entlang des Kanals einen durchgängigen Rad- und Fußweg anzulegen.

 

 

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