CDU gedenkt der Maueropfer
Freitag, den 12. August 2011 um 17:24 Uhr
"Zynisches und menschenverachtendes Kapitel der deutschen Geschichte" Die CDU Deutschlands und der CDU-Landesverband Berlin erinnern am 13. August 2011 gemeinsam vor dem Brandenburger Tor an den 50. Jahrestag des Mauerbaus. "Wir wollen der Menschen gedenken, die für ihren Wunsch nach Freiheit und Demokratie an der Berliner Mauer gestorben sind", erklärte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe im Vorfeld. "Der 13. August 1961 war einer der düstersten Tage der deutschen Nachkriegsgeschichte", so Gröhe.
Der Vorsitzende der Berliner CDU, Frank Henkel, nannte den Mauerbau "einen der schmerzvollsten Einschnitte für Deutschland und Berlin". "Über Nacht machte die SED-Diktatur ein Land mit 17 Millionen Einwohnern zu einem Gefängnis. Familien und Freunde wurden auseinandergerissen, Menschen eingesperrt oder auf der Flucht erschossen", so Henkel. Es sei von enormer Bedeutung, "dass wir dieses zynische und menschenverachtende Kapitel der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit geraten lassen", betonte der CDU-Landesvorsitzende. Hermann Gröhe ergänzte: Die CDU trete weiter dafür ein, die Aufklärung über das DDR-Unrechtsregime - insbesondere auch in den Schulen - zu verstärken.
Scharf kritisierte der CDU-Generalsekretär die SPD, die in Berlin und Brandenburg mit den SED-Nachfolgern regiert: "Wer die Diktatur schön redet, Stasi-Spitzel in seinen Reihen duldet, die SED-Opfer verhöhnt und erneut sozialistische Experimente plant, der ist als Koalitionspartner nicht geeignet." Von der Abgeordnetenhauswahl in Berlin und der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern erwartet Gröhe ein klares Signal gegen rot-rote Bündnisse: "SED-Erben haben in einer Regierung nichts zu suchen."