Vortragsveranstaltungen

Peter Altmaier würdigt Adenauer als großen Europäer


Vor der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung erinnerte in einer Gedenkstunde Bundesminister Peter Altmaier an den Geburtstag des ersten Bundeskanzlers und CDU-Vorsitzenden, Konrad Adenauer. Adenauer wurde am 5. Januar 1876 in Köln geboren.

Altmaier erinnerte daran, wie aktuell das Wirken Adenauers auch heute noch ist. Adenauer sei ein wesentlicher Teil der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, dem unser Land eine „stabile, wetterfeste Demokratie, die Soziale Marktwirtschaft, die europäische Einigung und die Westbindung“ verdanke. „Konrad Adenauer gab uns den Kompass und legte die Gleise für demokratische Prinzipien, die bis heute in der Regierung bestand haben“, sagte Altmaier.

Europa erklärt sich nicht von selbst

Angesichts von populistischen und anti-europäischen Strömungen in manchen Ländern Europas und nach der Brexit-Entscheidung des Vereinigten Königreichs sei es gut und richtig, sich an seinem Geburtstag des europäischen Auftrages von Adenauer zu vergewissern. „Europa erklärt sich nicht von selbst“, sagte Altmaier. Es sei eine Erfindung nach zwei katastrophalen Kriegen gewesen, die 70 Jahre Frieden und Freiheit gewährleistet hätten. Auch weil die Erinnerung an die Weltkriege inzwischen verblasse, rief er dazu auf, Frieden und Freiheit in Europa im Sinne Adenauers weiter zu gestalten.

Der Kanzleramtsminister legte zusammen mit dem Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung, Michael Thielen, vor dem Konrad-Adenauer-Charles-de-Gaulle-Denkmal am Eingang des BerlinerTiergartens einen Kranz nieder.