CDU Pulheim-Mitte aktuell
Neuwahl im Unterhaltungsverband Pulheimer Bach: Gert Lauterbach übernimmt Vorsitz
01. April 2026
Die Zweckverbandsversammlung des Unterhaltungsverbandes Pulheimer Bach hat den Pulheimer Ortsvorsteher Gert Lauterbach zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Horst Engel, der das Amt über viele Jahre hinweg engagiert ausgeübt hat. Die Fraktionsvorsitzenden von CDU, Michael Kahsnitz, und SPD, David Hochhausen, gratulieren dem neuen Vorsitzenden herzlich zur Wahl und würdigen zugleich die Verdienste seines Vorgängers: „Zunächst gilt unser Dank dem langjährigen Vorsitzenden Horst Engel, der in den vergangenen Jahren an verschiedensten Stellen entlang des Pulheimer Baches wichtige Impulse gesetzt hat. Gerade der Aspekt Renaturierung wurde maßgeblich von Herrn Engel vorangetrieben.“
Der Verband steht vor erheblichen Herausforderungen. Hintergrund ist die Entscheidung der Stadt Bergheim, den Unterhaltungsverband zu verlassen und die bislang auf ihrem Stadtgebiet wahrgenommenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten künftig auf den Erftverband zu übertragen. Der Rat der Stadt Bergheim hat hierzu bereits einstimmig die Auflösung beschlossen. Da neben Bergheim und Pulheim keine weiteren Mitglieder dem Verband angehören, ergibt sich daraus ein grundlegender struktureller Anpassungsbedarf.
Bereits mehrfach hatte die Verwaltung die zuständigen Gremien informiert und dabei die besonderen Verdienste des Verbandes hervorgehoben. Zugleich jedoch wurde auf den Handlungsbedarf infolge des Bergheimer Beschlusses hingewiesen und vorgeschlagen, die Aufgaben künftig in Eigenregie zu übernehmen.
Unabhängig von der konkreten und noch zu beschließenden Ausgestaltung der organisatorischen Neuausrichtung bleibt die inhaltliche Verantwortung bestehen: Der Hochwasserschutz entlang des Pulheimer Baches muss weiterhin gewährleistet und perspektivisch ausgebaut werden. Ebenso sollen auch Sicht von CDU und SPD zentrale Aufgabenbereiche wie Artenschutzmaßnahmen und Bildungs- und Forschungsprojekte - etwa das „Grüne Klassenzimmer“ - fortgeführt werden.
Neben technischen Schutzmaßnahmen gewinnt daher auch die vorsorgende Flächenplanung zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, hochwassergefährdete Gebiete von weiterer Bebauung freizuhalten und so langfristige Risiken zu minimieren.
Vor diesem Hintergrund kommt der künftigen Ausgestaltung der Aufgabenstrukturen eine zentrale Rolle zu. Der neue Vorsitzende Gert Lauterbach wird diesen Transformationsprozess maßgeblich begleiten.
Die Fraktionen von SPD und CDU verbinden ihre Glückwünsche daher mit einem klaren Auftrag und guten Wünschen: „Wir wünschen dem neuen Vorsitzenden des Unterhaltungsverbandes Pulheimer Bach ein glückliches Händchen bei den anstehenden Entscheidungen und Herausforderungen. Mit seiner langjährigen Tätigkeit als Vorsitzender des Zweckverbandes Stöckheimer Hof verfügt Herr Lauterbach über umfangreiche Erfahrung in der interkommunalen Zusammenarbeit und genießt dort seit vielen Jahren hohes Ansehen.“
Senioren Union Pulheim in Berlin
31. März 2026
Als Teil einer größeren Gruppe nahm die Senioren Union Pulheim auf Einladung unseres Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Gesundheit, Dr. Georg Kippels, an einer politischen Informationsfahrt nach Berlin teil.
Neben dem Besuch der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam, einer Stadtrundfahrt folgten als weitere Höhepunkte ein Besuch mit Vortrag im Bundesministerium für Gesundheit sowie eine Teilnahme als Besucher einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag. Es folgte ein ausführliches und informatives Gespräch mit Hr. Dr. Kippels.
Für die Möglichkeit der Teilnahme an dieser interessanten Reise bedanken wir uns herzlich. Ein großes Dankeschön gilt auch Sandra Klein für die großartige Organisation.
Pulheim wendet den Bauturbo an
26. März 2026
In der Sitzung des Pulheimer Stadtrates am 24.03.2026 wurde mit den Stimmen von SPD und CDU die Anwendung des von der Bundesregierung neueingeführten sogenannten Bauturbos beschlossen. Dazu erklären Michael Kahsnitz, Vorsitzender der CDU-Fraktion und David Hochhausen, Vorsitzender der SPD-Fraktion:
„Die Anwendung des Bauturbos ist eine Chance für mehr Dynamik bei der Schaffung dringend benötigten neuen Wohnraums. Mit dem gestrigen Beschluss ist sichergestellt, dass in Pulheim diese Möglichkeit verantwortungsvoll ergriffen wird.“
Der Bauturbo soll schnellere und vereinfachte Verfahrensabläufe erlauben. Der getroffene Beschluss begrenzt die Größe von Projekten, die künftig ohne Beteiligung des Rates und entgegen bestehenden bauplanerischen Festsetzungen von der Verwaltung genehmigt werden können. Gleichzeitig schließt er auch gewisse Vorhaben von vornherein aus, die theoretisch über die neuen gesetzlichen Spielräume möglich geworden wären.
Kahsnitz und Hochhausen betonen:
„Die Verwaltung ist im Vorfeld sehr transparent mit dem Thema umgegangen. Die Anwendung erfolgt mit Augenmaß und zieht klare Grenzen. Die neuen Spielräume bieten die Chance zur kurzfristigen Schaffung neuer Wohnungen. Selbstverständlich werden die Vorschriften zu Umwelt- und Klimaschutz weiter gewahrt und alle Vorhaben gründlich geprüft. Baugenehmigungsverfahren sind bislang häufig langwierig, da Bebauungspläne für einzelne Vorhaben in der Regel nicht geändert werden und so zeitraubende Abstimmungen notwendig waren. Der Bauturbo soll hier für mehr Geschwindigkeit sorgen. Wir sind froh, dass in Pulheim diese Initiative der Bundesregierung für mehr Wohnraum ohne Scheuklappen und verantwortungsvoll genutzt wird.“
Verkaufsoffene Sonntage 2026: Stärkung für Handel und Ortskerne
26. März 2026
Der Rat der Stadt Pulheim hat die Termine für die verkaufsoffenen Sonntage im Jahr 2026 beschlossen. Damit erhält der lokale Einzelhandel erneut die Möglichkeit, sich im Rahmen bewährter Veranstaltungen zu präsentieren und zusätzliche Besucherinnen und Besucher in die Ortszentren zu ziehen.
Die Öffnungen sind an etablierte Feste und Märkte gebunden und gelten jeweils im direkten Umfeld der Veranstaltungen. Die Geschäfte können an diesen Tagen von 13:00 bis 18:00 Uhr öffnen.
Die Termine im Überblick:
- Frühlingsmarkt – 26. April 2026
- Stommelner Woche – 7. Juni 2026
- Pulheim Open meets Streetfood – 28. Juni 2026
- Weinmarkt – 13. September 2026
- Barbaramarkt – 29. November 2026
- Weihnachtsmarkt Stommeln – 6. Dezember 2026
Der Ortsvorsteher von Pulheim, Gert Lauterbach, und die Ortsvorsteherin von Stommeln, Maria Schmitz, erklären gemeinsam:
„Die Kombination aus traditionsreichen Veranstaltungen und verkaufsoffenen Sonntagen ist ein echter Gewinn für unsere Ortskerne. Sie bringen Menschen zusammen, beleben die Innenstädte und stärken zugleich den lokalen Einzelhandel in Pulheim und Stommeln.“
Die rechtliche Grundlage bildet das Ladenöffnungsgesetz Nordrhein-Westfalen, das verkaufsoffene Sonntage im Zusammenhang mit Veranstaltungen im öffentlichen Interesse ermöglicht.
Die Sonntagsöffnungen finden nur statt, wenn auch die jeweiligen Veranstaltungen durchgeführt werden.
Gemeinsam für den größten Moment
21. März 2026Werner Theisen
Wir wollen mit Euch ins Gespräch kommen.
Kommt zu unserem Generationengespräch und diskutiert mit uns über die Olympiabewerbung.
Warum sind die Olympischen Spiele eine Chance für unsere Region?
Was bedeutet das für Pulheim?
Seid Ihr für ein Ja?
Samstag, 11. April 2026
10:30 Uhr
Sängerheim Männerchor Pulheim, Albrecht-Dürer-Straße 103.
Gemeinsam können wir etwas Großes bewegen.
**Lasst uns über ein Ja für Olympia sprechen!**
Olympia: Abstimmungsunterlagen werden versandt - Gemeinsam für den größten Moment.
19. März 2026
Die Abstimmungsunterlagen für den Ratsbürgerentscheid zum Thema „Olympiabewerbung“ werden zu Beginn der kommenden Woche versendet.
Die Bürgerinnen und Bürger werden dazu befragt, ob sie dafür sind, dass sich die Stadt Pulheim an der gemeinsamen Bewerbung KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt.
Der Ratsbürgerentscheid wird ausschließlich per Briefabstimmung erfolgen. Abstimmungsberechtigt sind Deutsche und EU-Bürgerinnen und EU-Bürger, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens dem 16. Tag vor der Abstimmung in Pulheim leben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Alle Abstimmungsberechtigten erhalten automatisch den Abstimmungsschein, die Briefabstimmungsunterlagen sowie einen kleinen Informationsflyer. Dafür ist bei diesem Ratsbürgerentscheid kein vorheriger Antrag notwendig. Ausgezählt werden die Stimmen am 19. April 2026; der Briefkasten am Rathaus wird an diesem Tag letztmalig um 18 Uhr geleert.
Sollte eine Abstimmungsberechtigte oder ein Abstimmungsberechtigter die Abstimmungsunterlagen nicht erhalten haben oder glaubhaft versichern, dass diese verloren gegangen sind, können neue Unterlagen bis Samstag, 18. April 2026, 12 Uhr bei der Verwaltung beantragt werden. Danach ist es laut der Kommunalwahlordnung des Landes Nordrhein-Westfalen nicht mehr möglich, neue Abstimmungsunterlagen zu erhalten und somit am Ratsbürgerentscheid teilzunehmen. Die Verwaltung steht unter der Rufnummer 02238 / 808-591 und per E-Mail unter wahlen@pulheim.de für Rückfragen zur Verfügung.
17 Städte an Rhein und Ruhr bewerben sich gemeinsam um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele für das Jahr 2036, 2040 oder 2044. Leading City ist die Stadt Köln. Zum nationalen Bewerbungsprozess gehört auch, die Bürgerinnen und Bürger in einem Ratsbürgerentscheid über die Frage abstimmen zu lassen, ob sie Olympische Spiele befürworten. Der Ratsbürgerentscheid soll in allen beteiligten Kommunen am 19. April 2026 stattfinden. Die Stadt Pulheim gehört zu diesen Kommunen, da der private Golf Club Gut Lärchenhof als Austragungsort dienen soll.
CR: Stadt Pulheim
Planungen für ein Batterieenergiespeichersystem (BESS) in Brauweiler
16. März 2026
Tagesordnungspunkt im Umwelt- und Planungsausschuss war die Vorstellung der Planungen für ein Batterieenergiespeichersystem (BESS) in Brauweiler durch das Unternehmen Return J&P GmbH. Solche Speicheranlagen können überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien aufnehmen und bei Bedarf wieder ins Netz einspeisen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Stromnetze und zur Integration erneuerbarer Energien.
Ergänzend informierte die Verwaltung über eine erneute Gesetzesnovelle zur Privilegierung von Batteriegroßspeicheranlagen im planungsrechtlichen Außenbereich, die künftig auch Auswirkungen auf entsprechende Planungen haben kann.
Klimaanpassungskonzept
16. März 2026
Im Umwelt- und Planungsausschuss wurden erste Ergebnisse des in Arbeit befindlichen Klimaanpassungskonzeptes vorgestellt. Ziel ist es, die Stadt Pulheim systematisch auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten und bestehende Planungsprozesse dauerhaft um den Aspekt der Klimaanpassung zu erweitern.
Die Analyse betrachtet verschiedene zentrale Handlungsfelder, darunter menschliche Gesundheit und Bevölkerungsschutz, Bau und Raumordnung, Landwirtschaft und Bodenschutz, Wasserhaushalt und Wasserwirtschaft sowie biologische Vielfalt und ökosystembasierte Anpassung. Auf dieser Grundlage wird ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, der den konkreten Handlungsbedarf erfasst, Maßnahmen priorisiert und künftig auch als wichtiges Kommunikationsinstrument dienen soll.
Bereits jetzt fließen erste Erkenntnisse in laufende Planungsprozesse ein. So werden die gewonnenen Ansätze beispielsweise bei der Überarbeitung der Planungen für den Barbarapark berücksichtigt.
Wohnhöfe Oppelner Straße
16. März 2026
Der Umwelt- und Planungsausschuss befasste sich mit dem Bebauungsplan Nr. 155 „Wohnhöfe Oppelner Straße“ im Bereich Sinnersdorfer Straße / Escher Straße / Oppelner Straße / Masurenstraße. Mit dem gefassten Veröffentlichungsbeschluss wird nun die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange eingeleitet.
Die CDU war im Umwelt- und Planungsausschuss mit ihren 14 stimmberechtigten Mitgliedern vertreten und brachte sich aktiv in die Beratungen ein. Für die CDU-Fraktion bleibt es wichtig, Klimaanpassung, Energieinfrastruktur und eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung gemeinsam weiterzuentwickeln.
Gemeinsam für den größten Moment!
04. März 2026Werner Theisen
Das gilt für NRW, aber auch für Pulheim und den Rhein-Erft-Kreis. Am 19. April wird abgestimmt,
Heute hatten wir von der Senioren Union NRW ein Gespräch mit Jens Nettekoven, MdL, der in einem begeisternden Vortrag für ein „JA“ zur Bewerbung für die Veranstaltung in der Region „KÖLNRheinRuhr“ warb.
Die Vorteile, 95 % der Sportstätten verfügbar, die mögliche Nachnutzung von 10.000 Wohnungen aus dem olympischen Dorf, zahlreiche neue Infrastrukturmaßnahmen, die Möglichkeit aufgrund der großen Sportstätten 14 Millionen Tickets verkaufennzu können. Alles dies Basis für nachhaltige Olympische Spiele und Paraolympische Spiele in der Region.