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Neuwahl im Unterhaltungsverband Pulheimer Bach: Gert Lauterbach übernimmt Vorsitz

Die Zweckverbandsversammlung des Unterhaltungsverbandes Pulheimer Bach hat den Pulheimer Ortsvorsteher Gert Lauterbach zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Horst Engel, der das Amt über viele Jahre hinweg engagiert ausgeübt hat. Die Fraktionsvorsitzenden von CDU, Michael Kahsnitz, und SPD, David Hochhausen, gratulieren dem neuen Vorsitzenden herzlich zur Wahl und würdigen zugleich die Verdienste seines Vorgängers: „Zunächst gilt unser Dank dem langjährigen Vorsitzenden Horst Engel, der in den vergangenen Jahren an verschiedensten Stellen entlang des Pulheimer Baches wichtige Impulse gesetzt hat. Gerade der Aspekt Renaturierung wurde maßgeblich von Herrn Engel vorangetrieben.“

Der Verband steht vor erheblichen Herausforderungen. Hintergrund ist die Entscheidung der Stadt Bergheim, den Unterhaltungsverband zu verlassen und die bislang auf ihrem Stadtgebiet wahrgenommenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten künftig auf den Erftverband zu übertragen. Der Rat der Stadt Bergheim hat hierzu bereits einstimmig die Auflösung beschlossen. Da neben Bergheim und Pulheim keine weiteren Mitglieder dem Verband angehören, ergibt sich daraus ein grundlegender struktureller Anpassungsbedarf.

Bereits mehrfach hatte die Verwaltung die zuständigen Gremien informiert und dabei die besonderen Verdienste des Verbandes hervorgehoben. Zugleich jedoch wurde auf den Handlungsbedarf infolge des Bergheimer Beschlusses hingewiesen und vorgeschlagen, die Aufgaben künftig in Eigenregie zu übernehmen.

Unabhängig von der konkreten und noch zu beschließenden Ausgestaltung der organisatorischen Neuausrichtung bleibt die inhaltliche Verantwortung bestehen: Der Hochwasserschutz entlang des Pulheimer Baches muss weiterhin gewährleistet und perspektivisch ausgebaut werden. Ebenso sollen auch Sicht von CDU und SPD zentrale Aufgabenbereiche wie Artenschutzmaßnahmen und Bildungs- und Forschungsprojekte - etwa das „Grüne Klassenzimmer“ - fortgeführt werden.

Neben technischen Schutzmaßnahmen gewinnt daher auch die vorsorgende Flächenplanung zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, hochwassergefährdete Gebiete von weiterer Bebauung freizuhalten und so langfristige Risiken zu minimieren.

Vor diesem Hintergrund kommt der künftigen Ausgestaltung der Aufgabenstrukturen eine zentrale Rolle zu. Der neue Vorsitzende Gert Lauterbach wird diesen Transformationsprozess maßgeblich begleiten.

Die Fraktionen von SPD und CDU verbinden ihre Glückwünsche daher mit einem klaren Auftrag und guten Wünschen: „Wir wünschen dem neuen Vorsitzenden des Unterhaltungsverbandes Pulheimer Bach ein glückliches Händchen bei den anstehenden Entscheidungen und Herausforderungen. Mit seiner langjährigen Tätigkeit als Vorsitzender des Zweckverbandes Stöckheimer Hof verfügt Herr Lauterbach über umfangreiche Erfahrung in der interkommunalen Zusammenarbeit und genießt dort seit vielen Jahren hohes Ansehen.“

 

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01. April 2026

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Pulheim wendet den Bauturbo an

In der Sitzung des Pulheimer Stadtrates am 24.03.2026 wurde mit den Stimmen von SPD und CDU die Anwendung des von der Bundesregierung neueingeführten sogenannten Bauturbos beschlossen. Dazu erklären Michael Kahsnitz, Vorsitzender der CDU-Fraktion und David Hochhausen, Vorsitzender der SPD-Fraktion:

„Die Anwendung des Bauturbos ist eine Chance für mehr Dynamik bei der Schaffung dringend benötigten neuen Wohnraums. Mit dem gestrigen Beschluss ist sichergestellt, dass in Pulheim diese Möglichkeit verantwortungsvoll ergriffen wird.“

Der Bauturbo soll schnellere und vereinfachte Verfahrensabläufe erlauben. Der getroffene Beschluss begrenzt die Größe von Projekten, die künftig ohne Beteiligung des Rates und entgegen bestehenden bauplanerischen Festsetzungen von der Verwaltung genehmigt werden können. Gleichzeitig schließt er auch gewisse Vorhaben von vornherein aus, die theoretisch über die neuen gesetzlichen Spielräume möglich geworden wären.

Kahsnitz und Hochhausen betonen:

„Die Verwaltung ist im Vorfeld sehr transparent mit dem Thema umgegangen. Die Anwendung erfolgt mit Augenmaß und zieht klare Grenzen. Die neuen Spielräume bieten die Chance zur kurzfristigen Schaffung neuer Wohnungen. Selbstverständlich werden die Vorschriften zu Umwelt- und Klimaschutz weiter gewahrt und alle Vorhaben gründlich geprüft. Baugenehmigungsverfahren sind bislang häufig langwierig, da Bebauungspläne für einzelne Vorhaben in der Regel nicht geändert werden und so zeitraubende Abstimmungen notwendig waren. Der Bauturbo soll hier für mehr Geschwindigkeit sorgen. Wir sind froh, dass in Pulheim diese Initiative der Bundesregierung für mehr Wohnraum ohne Scheuklappen und verantwortungsvoll genutzt wird.“

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26. März 2026

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