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Startschuss für die Entwicklung der „Reiherwiese“

Startschuss für die Entwicklung der „Reiherwiese“

Mit dem positiven Votum des Pulheimer Umwelt- und Planungsausschuss wurde der Startschuss für die planerische Entwicklung des Areals der sogenannten Reiherwiese am Ortsausgangs Pulheims Richtung Sinnersdorf gegeben. Dort sollen Marion-Dönhoff-Realschule und Geschwister-Scholl Gymnasium in Zukunft ihren Platz finden. Die dazu nötigen Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans und der Erstellung eines Bebauungsplans wurde nunmehr beschlossen.

Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD im Pulheimer Stadtrat Michael Kahsnitz und David Hochhausen, begrüßen dies: „Angesichts der langen Verfahrensdauer wurde es höchste Zeit, die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die beiden Schulen neu gebaut werden können. Mit dem vorliegenden Entwurf wird das gesamte Areal umfassend planerisch betrachtet. Dies ist für die Umsetzung der Masterplanung Schulen, aber auch für die städtebauliche Entwicklung Pulheims ein entscheidender Schritt nach vorn.“

Die beiden Fraktionsvorsitzenden betonen, dass parallel zur Schaffung des Planungsrechts die Umsetzung der Schulneubaupläne zügig vorangetrieben werden muss. Dazu erläutert der Sprecher der CDU-Fraktion im Umwelt-Planungsausschuss, Andreas Hardegen: „Aktuell wird gutachterlich ermittelt, in welcher Vergabeform das Großprojekt Neubau des Geschwister-Scholl Gymnasiums durchgeführt werden sollte. Uns ist aber auch wichtig, dass in enger Abstimmung mit den Schulen nun die notwendige Detailtiefe für den Schulneubau entwickelt wird. Mit Schaffung des Planrechts muss unverzüglich die Ausschreibung erfolgen.“

Gleichzeitig wird ein Großteil des angrenzenden Bereichs „Zur offenen Tür“ planerisch neugeordnet. Dort sind mehrere Unterkünfte für Geflüchtete angesiedelt, unter anderem die Notunterkunft im alten Hallenbad. Der Sprecher der SPD-Fraktion im Umwelt- und Planungsausschuss, Rolf Dohmen, erläutert: „Etliche der Unterkünfte sind schon länger am Ende ihrer Lebenszeit angekommen. Seit Jahren befinden sich die Mittel für Ersatzbauten im Haushalt. Die Neuordnung des gesamten Bereichs eröffnet endlich die Möglichkeit neue, angemessene Unterkünfte zu errichten. Dies ist dringend nötig.“

 

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09. Juli 2026

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