CDU Pulheim
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Gedenkfeier der CDU Pulheim

Gedenkfeier der CDU Pulheim

Seit mehr als 30 Jahren ist es eine gute und wichtige Tradition der CDU Pulheim, sich einmal im Jahr auf dem Friedhof in Geyen zu einer gemeinsamen Gedenkfeier zu versammeln. Dabei erinnern die Mitglieder an die Freundinnen und Freunde, die im vergangenen Jahr verstorben sind. Die Feier bietet die Möglichkeit, innezuhalten, gemeinsam Abschied zu nehmen und die Erinnerung an die Verstorbenen lebendig zu halten.

Die Gedenkfeier findet seit ihrer Begründung durch den damaligen Fraktionsvorsitzenden Ulrich Hollmann am Grab des früheren Bürgermeisters und Ehrenbürgers Willi Mevis statt. Dieser Ort hat für die CDU Pulheim eine besondere Bedeutung. Er erinnert nicht nur an eine wichtige Persönlichkeit der Stadtgeschichte, sondern steht auch für Verbundenheit, Verantwortung und den gemeinsamen Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger von Pulheim.

Die Feier beginnt traditionell mit feierlicher Trompetenmusik. Die Musik schafft eine ruhige und würdige Atmosphäre und gibt den Anwesenden Zeit, an die verstorbenen Freundinnen und Freunde zu denken. Anschließend folgt ein gemeinsames Gebet. Es soll Trost geben und daran erinnern, dass das gemeinsame Wirken und viele persönliche Begegnungen auch nach dem Tod nicht vergessen werden.

Ein weiterer wichtiger Teil der Gedenkfeier ist die Ansprache des Vorsitzenden Rafael Kriege. In seiner Gedenkrede erinnert er an die Menschen, die im vergangenen Jahr verstorben sind, und würdigt ihr Engagement, ihre Freundschaft und ihre Verdienste. Dabei wird deutlich, dass eine politische Gemeinschaft nicht nur aus Sitzungen, Diskussionen und Entscheidungen besteht. Sie lebt vor allem von den Menschen, die sich mit Zeit, Ideen und persönlichem Einsatz für andere engagieren.

Die jährliche Gedenkfeier ist deshalb ein Zeichen des Respekts und der Dankbarkeit. Sie verbindet die Erinnerung an die Vergangenheit mit dem Blick auf die Gegenwart und die Zukunft.

Am Ende der Feier steht seit vielen Jahren ein besonderes Versprechen: Auch im kommenden Jahr wollen sich die Mitglieder der CDU Pulheim wieder an diesem Ort treffen, um gemeinsam der verstorbenen Freundinnen und Freunde zu gedenken. Dieses Versprechen bildet einen stillen und zugleich verbindenden Abschluss der Gedenkfeier.

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21. September 2026

Ernst Gnoß: Verfolgter und Wegbereiter der Demokratie

Ernst Gnoß: Verfolgter und Wegbereiter der Demokratie

Wer heute in Düsseldorf über die Ernst-Gnoß-Straße zum Landtag fährt, begegnet dem Namen eines Mannes, der den demokratischen Neubeginn in Nordrhein-Westfalen mitprägte. Ernst Gnoß war der erste Präsident des Landtags und später Wiederaufbauminister.

Der Sozialdemokrat wurde am 22. Juli 1900 in Styrum, heute Mülheim-Styrum, geboren. Er wuchs in einer Arbeiterfamilie auf, engagierte sich früh in der sozialistischen Jugend und arbeitete nach seiner Ausbildung als Schriftsetzer. Anfang der 1930er-Jahre war er journalistisch und für die SPD tätig.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verlor Gnoß seine Arbeit und beteiligte sich am sozialdemokratischen Widerstand. 1935 wurde er von der Gestapo verhaftet, misshandelt und später zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Erst 1939 kam er frei.

Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte sich Gnoß sofort wieder politisch. Am 2. Oktober 1946 wählte ihn der Landtag einstimmig zu seinem Präsidenten. Trotz seiner kurzen Amtszeit genoss er parteiübergreifend hohes Ansehen. Seine politische Erfahrung sowie seine Verfolgung während der NS-Zeit verliehen ihm besondere Glaubwürdigkeit.

1948 wurde Gnoß Wiederaufbauminister. Trotz gesundheitlicher Probleme arbeitete er mit großem Einsatz weiter. Nach einem Zusammenbruch begab er sich wegen eines Lungenleidens zur Behandlung nach Davos. Dort starb Ernst Gnoß am 12. März 1949 nach einem medizinischen Eingriff. Er wurde nur 48 Jahre alt.

CR Landtag intern

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13. August 2026

**65 Jahre Mauerbau: Erinnerungen an die deutsche Teilung**

**65 Jahre Mauerbau: Erinnerungen an die deutsche Teilung**

 Am 13. August 1961 begann die DDR mit dem Bau der Berliner Mauer. Fast drei Jahrzehnte trennte sie nicht nur eine Stadt, sondern auch Familien, Freunde und zwei deutsche Staaten. Die DDR bezeichnete die Mauer als „antifaschistischen Schutzwall“. Tatsächlich sollte sie vor allem verhindern, dass weitere Menschen das Land verließen. Zahlreiche Menschen kamen bei Fluchtversuchen ums Leben.

Zum 65. Jahrestag erinnern die Medien mit mehreren Dokumentationen an diese historische Zäsur. Dabei geht es zunächst um die Vorgeschichte: die massenhafte Flucht aus der DDR, den Konflikt zwischen Ost und West und die geheime Vorbereitung des Mauerbaus. Auch die Reaktion des Westens und die Gefahr einer weiteren Eskalation des Kalten Krieges werden beleuchtet.

Im Mittelpunkt stehen zudem Menschen, deren Leben von der Teilung geprägt wurde. Zeitzeugen berichten vom Alltag zwischen Ost und West, von Fluchtversuchen und besonderen Möglichkeiten, die Grenze zu passieren. Weitere Beiträge zeigen die Sicht ehemaliger DDR-Grenzsoldaten sowie das Schicksal politischer Gefangener. Das frühere Gefängnis in Cottbus ist heute ein Menschenrechtszentrum, in dem ehemalige Häftlinge an das erlittene Unrecht erinnern.

So entsteht ein vielschichtiger Blick auf die deutsche Teilung – und darauf, wie tief ihre Folgen in das Leben ganzer Generationen eingriffen.

Deshalb müssen wir regelmäßig an diesen gravierenden  Vorgang erinnern. Das Wissen über das durch die DDR begangene Unrecht darf nicht untergehen.

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12. August 2026

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