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Gemeinsam für den größten Moment - Olympische Spiele in Pulheim

11. April 2026Rafael Kriege

Dabei sein wäre alles – Pulheim will  olympiareif werden

Rund eine Woche noch – so lange können die  rund vier Millionen abstimmungsberechtigten Menschen ab 16 Jahren in Nordrhein-Westfalen ihr Votum im Bürgerentscheid abgeben. Die Frage: Soll die Region Köln Rhein Ruhr Austragungsort für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2024 oder 2044 werden – sofern sie in Deutschland stattfinden. Eine zentrale Rolle als Austragungsort soll auch Pulheim spielen. Denn hier werden im Fall der Fälle Golfturniere ausgetragen.

 

Und so sind zum Ende der Osterferien noch rund 50 Menschen ins Pulheimer Sängerheim gekommen, um sich über jene Möglichkeit der Olympiabewerbung zu informieren. Dazu eingeladen hatten die Vereinigungen der CDU Pulheims. 

Auf einen Vortrag über die Herausforderungen und Chancen einer Bewerbung folgte eine informative Diskussionsrunde mit drei Gästen: Geladen waren Stabhochspringer und Olympionik Karsten Dilla, Niklas Börger von der Staatskanzlei des Landes NRW und Joseph Spyth, Geschäftsführer des Golf Clubs Gut Lärchenhof in Pulheim. 

Der ehemalige Hochleistungssportler Dilla, selbst einst Abiturient des Norbert-Gymnasiums in Knechtsteden, erinnert sich noch gut an die Zeit, als er selbst bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio teilnahm: „Das prägt mein Leben auch heute noch“, erzählt der heute 36-Jährige. Als Vater eines zweijährigen Sohnes denkt er vor allem an den Nachwuchs. Es wäre toll, wenn die jungen Menschen eine ähnliche Begeisterung und Leidenschaft entwickeln könnten, wie es bei ihm der Fall war, hofft er. Die Wettkämpfe auf Weltklasseniveau, ausgetragen vor der eigenen Haustür, wären die Chance dafür. 

Ebenfalls die Jugend im Blick hat Niklas Börger. Er ist Projektleiter der „Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele“ in Nordrhein-Westfalen. Vom Mega-Event profitieren können seiner Meinung nach vor allem Vereine, junge Athletinnen und -Athleten und der Schulsport. Es gehe um Nachhaltigkeit. Denn hier würde viel Investitionsvolumen in den Ausbau fließen: Sportstätten bekämen den dringend benötigten Neuanstrich. Eine Folge: Auch Nachwuchssportlerinnen und -sportler könnten hier bis zur Olympiareife hintrainieren.

Deutschland habe Erfahrungen mit Sportgroßgroßveranstaltungen. Jetzt gehe es daran, die Infrastruktur zu schaffen. Eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele sei der richtige Weg dorthin. 

Auch Spyth sieht in einer Bewerbung der Region Köln Rhein Ruhr das richtige Zeichen: „Nehmen wir unserer Jugend nicht eine solche Jahrhundertchance“, appelliert er an das Publikum. Das Gut Lärchenhof steht als Austragungsort der Spiele für die Stadt Pulheim im Mittelpunkt. 

Viel Zuspruch für eine Olympia-Bewerbung erfahren die Organisatoren dann in der anschließenden Fragerunde. Skepsis gibt es aber auch: So zweifeln einige Besucherinnen und Besucher vor allem an einer funktionierenden Infrastruktur, die einen drohenden Verkehrsansturm gewachsen sein müsste. Laut Börger aber gehört der Ausbau der Verkehrswege ohnehin auf die Agenda des Ministeriums. Somit würde die Bewerbung eine zeitliche Frist dafür setzen. Dennoch, so räumt er ein, vier Wochen Großevents würden ohnehin einen Ausnahmezustand beuteten  – für Anwohnende und Verkehrsinfrastruktur.

Nach dem Event aber würden Infrastruktur und ausgebaute Sportstätten, bereit für Training auf Weltklasseniveau, bleiben. Und die Erinnerung an die Olympiastadt Pulheim mit der Region Köln Rhein Ruhr als herzlicher Gastgeber für Athletinnen und Athleten und Sportfans aus aller Welt. 

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