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**65 Jahre Mauerbau: Erinnerungen an die deutsche Teilung**

12. August 2026

 Am 13. August 1961 begann die DDR mit dem Bau der Berliner Mauer. Fast drei Jahrzehnte trennte sie nicht nur eine Stadt, sondern auch Familien, Freunde und zwei deutsche Staaten. Die DDR bezeichnete die Mauer als „antifaschistischen Schutzwall“. Tatsächlich sollte sie vor allem verhindern, dass weitere Menschen das Land verließen. Zahlreiche Menschen kamen bei Fluchtversuchen ums Leben.

Zum 65. Jahrestag erinnern die Medien mit mehreren Dokumentationen an diese historische Zäsur. Dabei geht es zunächst um die Vorgeschichte: die massenhafte Flucht aus der DDR, den Konflikt zwischen Ost und West und die geheime Vorbereitung des Mauerbaus. Auch die Reaktion des Westens und die Gefahr einer weiteren Eskalation des Kalten Krieges werden beleuchtet.

Im Mittelpunkt stehen zudem Menschen, deren Leben von der Teilung geprägt wurde. Zeitzeugen berichten vom Alltag zwischen Ost und West, von Fluchtversuchen und besonderen Möglichkeiten, die Grenze zu passieren. Weitere Beiträge zeigen die Sicht ehemaliger DDR-Grenzsoldaten sowie das Schicksal politischer Gefangener. Das frühere Gefängnis in Cottbus ist heute ein Menschenrechtszentrum, in dem ehemalige Häftlinge an das erlittene Unrecht erinnern.

So entsteht ein vielschichtiger Blick auf die deutsche Teilung – und darauf, wie tief ihre Folgen in das Leben ganzer Generationen eingriffen.

Deshalb müssen wir regelmäßig an diesen gravierenden  Vorgang erinnern. Das Wissen über das durch die DDR begangene Unrecht darf nicht untergehen.

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